Allgäu - Schützt den Grünten!

Interner Link:

Schützt den Grünten: Aktueller Stand - 2021

(ab 1. Januar 2021)

Was bisher geschah ... (bis 31. Dezember 2020)

Dokumentation zum geplanten Bauprojekt "Grünten BergWelt"

BR Fernsehen

18. März 2020, 22.00 Uhr

DokThema | Politische Doku

Der Berg als Freizeitpark - Wie viel Tourismus verträgt das Allgäu?

Er gilt als der "Wächter des Allgäus", der Grünten. Jetzt spaltet ein Bauvorhaben die Einheimischen: 10er-Gondel, moderne Kunstschnee-Anlagen und Erlebnisalpe - finanziert auch mithilfe staatlicher Subventionen. Für die einen dringend notwendig, um nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden, für die anderen der falsche Weg in Zeiten von Overtourism und Klimawandel.

44 Minuten, online bis 18. März 2025

Weiterführende Links rund um den Grünten

Mehr Demokratie

Mit Bürgerentscheiden als Bürger entscheiden

Bürger Broschüre (Bayern): BEISPIEL 6 (Seite 24ff)

Naturschutz und Spitzensport kollidieren am „Wächter des Allgäus“

12. Januar 2003

https://bayern.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2006_BE_06.pdf

 

Der gekaufte Winter

Eine Bilanz der künstlichen Beschneiung in den Alpen

Zahlen - Daten - Fakten

April/Dezember 2015

http://www.goef.de/_media/der_gekaufte_winter_20151212.pdf

 

Sanfter Wintersport

Was am Grünten los ist, wenn die Lifte stillstehen

BR Fernsehen

10. Februar 2019, 18.45 Uhr

8 Minuten

https://www.br.de/mediathek/video/sanfter-wintersport-was-am-gruenten-los-ist-wenn-die-lifte-stillstehen-av:5c5d62b021d02d0017dbe334

 

Sinnvolle Förderung?

Finanzielle Unterstützung für Skigebiete

Bei Seilbahnen und Skigebieten hat es in den letzten Jahren einen Ausbauboom gegeben. Verantwortlich dafür ist unter anderem ein Förderprogramm, mit dem Seilbahn-Modernisierungen aber auch Kunstschnee-Anlagen mit bis zu 30% bezuschusst werden.

BR Fernsehen

2. Oktober 2019, 17.30 Uhr

4 Minuten

Finanzielle Unterstützung für Seilbahnen und Skigebiete - eine sinnvolle Förderung?

 

jetzt red i

Freizeitboom contra Naturschutz - Wie viel Tourismus verträgt Bayern?

BR Fernsehen

20. November 2019, 20.15 Uhr

44 Minuten

Wie viel Tourismus verträgt Bayern? | "jetzt red i" | Bürger diskutieren mit Politikern | BR24

(Beginn bei: 2:20)

 

"Subventionierter Irrsinn": Kritik an bayerischen Seilbahn-Millionen

Sieben Millionen Euro Zuschuss des Freistaats für ein Projekt?

Der Klimawandel wird den Wintersport in Bayern künftig noch stärker beeinflussen, dennoch pumpt der Freistaat weiter viel Geld in neue Anlagen. Die Bürgerinitiative "Rettet den Grünten!" und die Grünen zeigen für die Art der Investitionen wenig Verständnis.

Nürnberger Nachrichten

17. Dezember 2019

https://www.nordbayern.de/region/subventionierter-irrsinn-kritik-an-bayerischen-seilbahn-millionen-1.9643503

 

Millionen "vergondelt"?

Skilift-Förderung in der Kritik

Bayern fördert Skilifte mit Millionen aus Steuergeldern. Im Wirtschaftsministerium liegen Förderanträge für insgesamt 38,1 Millionen Euro, so viel wie noch nie. Und das, obwohl an vielen Orten in manchen Jahren schon jetzt ohne Kunstschnee nichts mehr geht. Wissenschaftler sind sich einig: In Zeiten der Klimaerwärmung hat Skitourismus in Bayern keine Zukunftsperspektive. Alpenschutzverbände kritisieren, die Seilbahnförderung sei ökologisch nicht nachhaltig und ein falscher Anreiz zu investieren. Dabei gebe es zukunftsträchtige Projekte wie etwa Bergsteigerdörfer.

quer vom BR

19. Dezember 2019, 20.15 Uhr

online bis 18. Dezember 2020

 

UNESCO Kulturerbe

Die Allgäuer Alpwirtschaft

Die Alpwirtschaftskultur in Bad Hindelang wurde von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Doch die Kulturleistung wird vom Instagram-Tourismus überrollt.

BR Fernsehen

Capriccio - Die Welt der Kunst und Kultur

7. Juli 2020, 22.00 Uhr

Ausschnitt: 6 Minuten, online bis 7. Juli 2021

https://www.br.de/mediathek/video/unesco-kulturerbe-die-allgaeuer-alpwirtschaft-av:5f04c2f1eeebb4001a6b7867

 

Infrastrukturprojekt GRÜNTEN BERGWELT

Universität Hohenheim

Institut für Kommunikationswissenschaft

insbesondere Kommunikationstheorie (540C)

Der Konflikt um das Projekt Grünten BergWelt

26. Juli 2020

Miriam Baitinger, Marie Knauth, Caroline Midderhoff, Lea Pawelzik, Jana Rother

3. Mastersemester Kommunikationsmanagement

Auszug aus der Abschlusspräsentation im Projektseminar bei Prof. Dr. Frank Brettschneider

 

Renaturierung

Wie die Natur in einem alten Skigebiet wieder Einzug hält

Après Ski – aber nachhaltig: Vor 25 Jahren wurde das Skigebiet am Gschwender Horn renaturiert. Heute sind vom früheren Pistenbetrieb kaum noch Spuren zu finden.

Frankfurter Allgemeine

21. August 2020

https://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/wie-die-natur-in-einem-alten-skigebiet-wieder-einzug-haelt-16900124.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

Wintersport ade

Nach 50 Jahren: Skilift am Flucken in Maierhöfen wird abgebaut

Das Aus kommt ausgerechnet im Jubiläumsjahr. Unzählige Westallgäuer haben hier das Skifahren gelernt. Warum sich kein neuer Betreiber gefunden hat.

Der Westallgäuer

10. Oktober 2020

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/weiler/nach-50-jahren-skilift-am-flucken-in-maierh%C3%B6fen-wird-abgebaut_arid-242103

 

Streit über den "Wächter des Allgäus"

"Wächter des Allgäus" wird der Grünten genannt. Doch spätestens seit Corona wird der Berg überrannt - und nun will eine Familie auch noch die Lifte modernisieren. Der Streit über den Tourismus entzweit die Anwohner.

ARD-aktuell / tagesschau.de

22. Oktober 2020, 22.35 Uhr

https://www.tagesschau.de/inland/allgaeu-gruenten-101.html

Ausschnitt: 6 Minuten

Grünten: Streit um die Bergwelt | tagesthemen mittendrin

 

Wanderung im Allgäu

Der Grünten: Warum dieser Berg die Menschen im Allgäu wie kaum ein anderer bewegt

Der Grünten steht wie kein anderer Berg im Allgäu im Blickpunkt. Naturschützer und Investoren streiten um seine Zukunft. Jetzt war er auch in den Tagesthemen.

Allgäuer Zeitung

3. November 2020

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/der-gr%C3%BCnten-warum-dieser-berg-die-menschen-im-allg%C3%A4u-wie-kaum-ein-anderer-bewegt_arid-200024

 

Beliebte Allgäuer Berge - Ranger in Sorge um Wildtiere

Schon im Sommer war in den Allgäuer Bergen viel los - was nicht zuletzt zu überfüllten Parkplätzen und Gedränge auf den Gipfeln führte. Jetzt steht die Wintersaison vor der Tür, die den Rangern im Naturpark Nagelfluhkette einige Sorgen bereitet.

BR24 - Darüber spricht Bayern

6. November 2020, 8.56 Uhr

https://www.br.de/nachrichten/bayern/beliebte-allgaeuer-berge-ranger-in-sorge-um-wildtiere,SFSCSNH

Was bisher geschah ... (bis 31. Dezember 2020)

Gemeinde Rettenberg: Entscheidungen

Am 9. März 2020 fand im Rathaus Rettenberg eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt.

Zu folgenden Tagesordnungspunkten

  • Antrag auf Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Grüntenhütte“
  • Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Grüntenhütte“
  • Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Grüntenhütte“
  • Antrag auf Anpassung der Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grünten, Großer Wald, Deutsche Alpenstraße und Wertachtal“

wurden einstimmige Beschlüsse gefasst.

Gemeinde Rettenberg: Bekanntmachungen

Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Grüntenhütte“
Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Grüntenhütte“

vom 10. März 2020

 

Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Grüntenhütte“
Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Grüntenhütte“

vom 10. März 2020

Gemeinde Rettenberg: Mitteilungen

Die Gemeinde Rettenberg setzt sich sehr für den Schutz der Wildtiere - hier: Emmereiser Moos - ein:

 

Rücksichtsvolles Miteinander im Emmereiser Moos

Liebe Langläufer/innen, lieber Winterwanderer/innen;

bitte bleiben Sie unbedingt auf den gespurten und gekennzeichneten Loipen sowie den ausgewiesenen Winterwanderwegen. Vermeiden Sie bitte Lärm, leinen Sie als Winterwanderer Ihre Hunde an und verzichten Sie vor allem auf Langlaufen/Skaten in der Dämmerung und bei Nacht - Ausnahme ist die Nachtloipe im Bereich am Bauhof (geöffnet Mi., Sa.).

Winterzeit bedeutet Notzeit für die Wildtiere. Kleinste, überraschende Störungen wie z.B. ein Langläufer mit Stirnlampe versetzen die Tiere in großen Stress. Werden Tiere mehrmals oder anhaltend überrascht kann das im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Das Wild und wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Mitteilungsblatt Nr. 12 - 4. Dezember 2020, Seite 7

 

Ich bin der Gemeinde Rettenberg hierfür sehr dankbar.

Wünsche mir diesen Einsatz aber auch - und dies noch viel mehr - für das Landschaftsschutzgebiet „Grünten“.

Am 27. Dezember 2020 hatte die Allgäuer Zeitung hierzu berichtet:

 

Wintersport

So sollen Schilder die Tiere im Oberallgäu vor Winterwanderern schützen

Förster und Jäger sorgen sich um die Winterruhe der Wildtiere. Rehe und Hirsche leiden immer mehr durch Schneeschuhgeher. Im Oberallgäu sollen Schilder helfen.

 

Und am 30. Dezember 2020 der Kreisbote Sonthofen:

 

Natürlich auf Tour in der Natur

Tipps der Bayerische Staatsforsten für Schneeschuh- und Wandertouren

Rettenberg – Die zuletzt milde Witterung setzte der dünnen Schneedecke im Allgäu ziemlich zu. Viele Naturfreunde hoffen auf kühlere Temperaturen und erneute Schneefälle, damit sie ihre Schneeschuhe herausholen und auf Tour den winterlichen Bergwald genießen können. Dieser Trend bereitet den Verantwortlichen für Wald und Wild Sorgen.

 

Ich bin allen Beteiligten rund um das Landschaftsschutzgebiet „Grünten“ sehr dankbar.

Und hoffe, dass die dortigen Tiere und deren Lebensräume so auf Dauer geschützt werden.

Gemeinde Rettenberg: Weiteres Vorgehen

Die Frage wird häufig gestellt: Wie geht es eigentlich mit dem Grünten weiter? Gemeint ist die geplante Seilbahn mit Sommer- und Winterbetrieb samt neuer Gastronomie am Standort der jetzigen Grüntenhütte. Hinter den Kulissen werde eifrig geplant, heißt es aus der Gemeinde Rettenberg, die zu Füßen des „Wächters des Allgäus“ liegt. Einzelheiten würden aber (noch) nicht bekannt gegeben. *

* Quelle (4.9.2020):

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/umstrittenes-gr%C3%BCnten-projekt-gibt-es-einen-kompromiss-am-runden-tisch_arid-234834

Grüntenalpe oder Grüntenhütte?

Die Geschichte der Grüntenalpe reicht weit zurück. Sie wurde bereits 1580 als Schutzhütte für Hirten errichtet. Die heutige "Grüntenhütte" wurde 1860 erbaut und anschließend als Sennalpe bewirtschaftet.

In "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Josef Kösel'sche Buchhandlung, 1907, Seite 64, wird sie als „Grüntenalp“ erwähnt. Und auf alten, schwarz-weißen Ansichtskarten (z.B. um 1920, um 1924, vom Winter 1930, von 1958) als „Grüntenalpe“ bezeichnet.

Mit der ab 1990 genehmigten Bewirtung (Einkehr) und später mit den Übernachtungsmöglichkeiten wandelte sich die Bezeichnung in „Grüntenhütte“. U. a. zu lesen und zu sehen auf farbigen Ansichtskarten aus den Jahren 1990/91 und 1995.

In „Allgäuer Alpen: Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger“ von Dieter Seibert und Heinz Groth, Bergverlag Rudolf Rother, 1999, Seite 129, heißt es:

„Grüntenalp, 1477 m - Private Alphütte (Einkehr, jedoch keine Unterkunft) auf dem langgezogenen Grünten-Ost-Kamm. Diesem folgend auf mark., immer steiler werdenden Steig zum Gipfelaufbau des Grünten und zuletzt über Felsstufen (Vorsicht mit Kindern!) auf dessen Hauptgipfel mit eindrucksvollem Denkmal für gefallene Gebirgsjäger beider Weltkriege.“

Zuletzt war die „Grüntenhütte“ als ein einfacher Alp- und Gastronomiebetrieb (laut früherem Hüttenwirt Norbert Zeberle: 52 Innen- und 150 Außenplätze = 202 Plätze*) mit Übernachtungsmöglichkeiten (2x 6 Betten und 2x 15 Schlafplätze) allseits bekannt und geschätzt.

Die Bezeichnung „Grüntenalpe“ hat sich aber trotzdem bis heute erhalten. So beispielsweise auch in einer Karte der Bayer. Vermessungsverwaltung aus dem Jahre 2008.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Bauprojekt „Grünten BergWelt“ war der Neubau einer Grüntenhütte (ca. 80, maximal 100 Innen- und ca. 250, maximal 300 Außensitzplätze = ca. 330, maximal 400 Sitzplätze sowie maximal 42 Übernachtungsmöglichkeiten) vorgesehen. Um diesen Neubau zu realisieren sollte ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt und der Flächennutzungsplan geändert werden.

 

* Die Zahlenangaben habe ich dem Internet bzw. den Medien (seit 3.5.2019 - heute) entnommen. Sie sind teilweise (noch) widersprüchlich. Für verbindliche Angaben zur Aktualisierung bin ich dankbar. Gleiches gilt für Informationen zur Geschichte der Grüntenalpe.

Baurechtliche Abwägung

Mit der Überschrift „Neubau oder Sennalpe: Wie geht es mit der alten Grüntenhütte weiter?“ fasst die Allgäuer Zeitung in ihrer Ausgabe am 5. Juni 2020 die aktuelle Diskussion um den Grünten sehr gut zusammen.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir die entscheidende Frage:

Kann die „Grüntenhütte“ (richtigerweise: Grüntenalpe) entsprechend § 35 Baugesetzbuch (u. a. am Bestand orientiert, an gleicher Stelle, gleichartig, bei gleicher Nutzung, d. h. mit Gastronomiebetrieb und Beherbergungsmöglichkeiten) neu errichtet werden, ohne dass es eines Vorgezogenen Bebauungsplans und einer Änderung des Flächennutzungsplans bedarf?

Ich denke, dies müsste - in irgendeiner Form - zum Schutz des Grüntens und der dortigen Landschaft möglich sein.

Der Grünten als „Wächter des Allgäu“ hätte das mehr wie verdient.

 

Anmerkung:

Sollte das geplante Bauprojekt „Grünten BergWelt“ scheitern, hätte die Alpgenossenschaft die Möglichkeit, eine Grüntenalpe an Stelle der heutigen "Grüntenhütte" neu zu errichten und selbst zu verpachten.

Was bisher geschah ... (bis 31. Dezember 2020)

Landkreis Oberallgäu: Entscheidungen

Die Gemeinde Rettenberg hat im März/April 2020 beim Landkreis Oberallgäu die Anpassung des Landschaftsschutzgebiets "Grünten, Großer Wald, Deutsche Alpenstraße und Wertachtal“ mit dem Ziel der Realisierung des Ersatzbaus der Grüntenhütte beantragt. Der Antrag beinhaltet die Anpassung der Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grünten“ im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Grüntenhütte“, Ortsteil Kranzegg, Gemeinde Rettenberg.

Dieser Antrag hätte am Dienstag, 21. April 2020, zuständigkeitshalber in der Sitzung des Ausschusses für

Kreisentwicklung, Wirtschaft, Tourismus, Umwelt und Verkehr vorberaten werden sollen. Corona-bedingt entfiel diese Kreisentwicklungsausschusssitzung.

Dafür befasste sich am gleichen Tag der - hierfür eigentlich gar nicht zuständige - Kreisausschuss mit dieser Angelegenheit. Die Tagesordnung für den öffentlichen Teil der Sitzung des Kreisausschusses, der am 21. April 2020 zu seiner letzten Sitzung in der Amtszeit 2014 bis 2020 zusammen trat, lautete (Auszug):

4.  Änderung des Landschaftsschutzgebiets Grünten, Vorberatung und Empfehlung an den Kreistag  

In dieser Sitzung wurde der - meines Erachtens berechtigte - Antrag von Kreisrätin Ulrike Hitzler auf Absetzung von TOP 4 (Vorberatung zur Änderung des Landschaftsschutzgebiets Grünten) mit 9:5 Stimmen abgelehnt.

Der Kreisausschuss fasste schließlich - bei zwei Gegenstimmen - folgenden Empfehlungsbeschluss:

"Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag, die Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet Grünten, Großer Wald, Deutsche Alpenstraße und Wertachtal vom 26.07.1972 gemäß beigefügter Anlage (Änderungsverordnung) zu ändern."

Ich bedauere diese vorschnelle Entscheidung sehr.

Der Antrag der Gemeinde Rettenberg auf Anpassung des Landschaftsschutzgebiets „Grünten“ hätte meines Erachtens in der nächsten Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses (Amtszeit 2020 bis 2026: Wirtschaftsausschuss) vorberaten werden müssen.

 

Hinweise:

Die Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Kreisausschusses (Ferienausschuss) vom 21. April 2020 wurde am 12. November 2020 - die Anlage (Änderungsverordnung) zur Niederschrift am 30. November 2020 - im Internet veröffentlicht.

Die für Donnerstag, 26. November 2020, geplante Sitzung des Wirtschaftsausschusses entfiel.

Die nächste Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz findet voraussichtlich am Donnerstag, 6. Mai 2021, statt.

 

Der Oberallgäuer Kreistag hätte, z.B. bei seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Freitag, 19. März 2021, über die Änderung der

Verordnung des Landkreises Oberallgäu über den Schutz des Grüntengebietes, des Großen Waldes, der Deutschen Alpenstraße und des Wertachtales in den Gemarkungen Burgberg, Hindelang, Rettenberg, Sonthofen, Unterjoch und Wertach sowie im gemeindefreien Gebiet des Staatsforstes „Großer Wald“ im Landkreis Oberallgäu vom 26. Juli 1972

entscheiden können.
Anlass für diese Änderung war der o. g. Antrag der Gemeinde Rettenberg. Mit Hilfe eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans sollte der geplante Neubau der „Grüntenhütte“ (ca. 80, maximal 100 Innen- und ca. 250, maximal 300 Außensitzplätze = ca. 330, maximal 400 Sitzplätze sowie maximal 42 Übernachtungsmöglichkeiten) im Zusammenhang mit der Erneuerung der Liftanlagen der „Grünten BergWelt“ realisiert werden.

Landkreis Oberallgäu: Weiteres Vorgehen

Am 3. August 2020 übergaben Aktivisten von Fridays for Future der Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller die Online-Petition der Initiatoren „Rettet den Grünten“ mit ca. 67.700 Unterschriften sowie zusätzlich über 4.000 händisch gesammelte Unterschriften. Die Petition richtet sich gegen das geplante Bauprojekt „Grünten BergWelt“.

Bei der Übergabe der Unterschriften sagte die Landrätin: „Niemand hat Interesse an einem Rummelplatz am Grünten.“ Sie betonte, dass sie sowohl Gegner als auch Macher des Projekts zusammenbringen will. „Im Herbst soll es dazu einen runden Tisch geben.“

Es könne nicht sein, dass weitergemacht wird, wie bisher. Es brauche beispielsweise ausgewiesene Wege auf den Grünten, insgesamt müssten beide Seiten zu Kompromissen bereit sein. Es sei ihr wichtig, „die bestmögliche Lösung für den Grünten zu finden“. *

* Quelle (3.8.2020):

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/70-000-unterschriften-gegen-einen-rummelplatz-am-gr%C3%BCnten_arid-228561

Noch ist unklar, wie es am Grünten weitergeht.

Die Oberallgäuer Landrätin will mit Befürwortern und Gegnern das Gespräch suchen. Ein Mediator soll einen Kompromiss ausarbeiten. *

* Quelle (4.9.2020):

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/umstrittenes-gr%C3%BCnten-projekt-gibt-es-einen-kompromiss-am-runden-tisch_arid-234834

Mit Spannung war der Runde Tisch zum umstrittenen Bergbahn-Projekt am Grünten erwartet worden. Wegen Corona wird der Termin nun verschoben. *

* Quelle (13.11.2020):

https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/gr%C3%BCnten-projekt-runder-tisch-erst-mal-verschoben_arid-248859

Mein Appell: Schützt den Grünten!

Als „Freund“ und Kenner des Grüntens von Kindheit an sowie als Naturliebhaber und "Naturschützer" seit meiner Jugend beobachte ich die aktuelle Diskussion um das geplante Bauprojekt "Grünten BergWelt" sehr aufmerksam und genau.

Dies umso mehr, weil der gesamte Grünten (incl. der Grüntenalpe/-hütte und aller bestehenden Lifte auf der Nordseite) in einem Landschaftsschutzgebiet liegt.

Ich halte die Beachtung und Einhaltung sowie die unveränderte Beibehaltung der

Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Grünten, Großer Wald, Deutsche Alpenstraße und Wertachtal" vom 26. Juli 1972

für ganz besonders wichtig.

Weit mehr, als sich dies momentan bei der allgemeinen Diskussion um das geplante Bauprojekt "Grünten BergWelt" zeigt.

Denn schon vor dem 26. Juli 1972 gab es eine

Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen im Bereich des Grüntens in den Gemeindefluren Burgberg, Rettenberg, Wertach und Sonthofen vom 10. März 1955 (Amtsblatt für den Landkreis Sonthofen Nr. 13 vom 2. April 1955).

Ich finde, dies unterstreicht - über Jahrzehnte hinweg - die ganz besondere Bedeutung des Grüntens für die gesamte Region.

Im ganzen Allgäu steht wohl kein Berg so sehr im "Blick-Punkt" der Bevölkerung und damit der Öffentlichkeit wie der Grünten.

Ich bin der Meinung, dass der Schutz des Grüntens - auch in Verbindung mit der in Bayern durchgeführten Alpenbiotopkartierung, dem FFH-Gebiet 8427-301 "Grünten" und der Schutzzone A und C des Alpenplans - weit über die Belange der Gemeinde Rettenberg hinausgeht.

Die meisten der, mit dem geplanten Bauprojekt "Grünten BergWelt" anstehenden Entscheidungen (z.B. im Bau-, Brandschutz-, Gaststätten-, Naturschutz-, Seilbahn-, Umwelt- oder Wasserrecht) werden vom Landratsamt Oberallgäu als untere staatliche Verwaltungsbehörde (u. a. auch als Untere Naturschutzbehörde) getroffen. Beim Vollzug von Staatsaufgaben wird der Oberallgäuer Landrat - seit 1. Mai 2020 die Oberallgäuer Landrätin - als Organ des Staates tätig und untersteht insofern staatlicher Weisung.

Bei alle dem halte ich es für möglich, dass die grundsätzliche Entscheidung über den Schutz des Grüntens - ähnlich wie beim Riedberger Horn am 6. April 2018 - letztendlich in der Bayer. Staatskanzlei getroffen wird.

Mit Schreiben vom 7. Februar und 6. März 2020 sowie zuletzt vom 17. April 2020 habe ich den bayerischen Ministerpräsidenten, Herrn Dr. Markus Söder, dahingehend um seine Unterstützung gebeten.

Der Grünten als "Wächter des Allgäus" hätte das mehr wie verdient.

Möge bei allen anstehenden Entscheidungen der Mensch im Einklang mit der Natur an erster Stelle stehen.

Ich danke allen, die sich für den Schutz des Grüntens einsetzen, sehr und von ganzem Herzen.

Verzicht

Im Landschaftsschutzgebiet „Grünten“ (mit seinen zahlreichen, kartierten Alpenbiotopen) ist - meiner Meinung nach - auf folgende Aktionen, Planungen bzw. Vorhaben zu verzichten:

  • Änderung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet "Grünten, Großer Wald, Deutsche Alpenstraße und Wertachtal" vom 26. Juli 1972
  • Änderung des Flächennutzungsplans (Grüntenhütte, Gemeinde Rettenberg)
  • Förderung von künstlichen Beschneiungsanlagen (z.B. Schneekanonen, Speicherteiche, Unterflussschächte) *
  • Kinderspielplatz mit Tiergehege (60 x 100 m - Bergstation) **
  • Nachtbetrieb (3x pro Woche, 20.00 - 7.00 Uhr)
  • Nachtskifahren und Nachtwandern
  • Nächtliches Pistenraupenfahren
  • Nächtliches Skitourengehen
  • Neubau einer Grüntenhütte (ca. 80, maximal 100 Innen- und ca. 250, maximal 300 Außensitzplätze = ca. 330, maximal 400 Sitzplätze sowie maximal 42 Übernachtungsmöglichkeiten) mit Hilfe eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans
  • Neubau einer Zehner-Kabinenbahn „Grünten Gondel“ von der Talstation (900 m) über eine Mittelstation zur neu errichteten Bergstation (1.500 m) an der neuen Grüntenhütte (2 Abschnitte, insgesamt ca. 2.300 m lang - Sommer- und Winterbetrieb - Baujahr: in Planung/2021 - Förderleistung: 2.400 Personen pro Stunde)

  • Neubau einer Sechser-Sesselbahn „Grünten-6er“ von der Schöllalpe zur Bergstation „Kalter Brunnen“ (1.300 m lang - Winterbetrieb - Baujahr: in Planung/2021 - Förderleistung: 1.500 Personen pro Stunde)
  • Neubau eines weiteren künstlichen Schneiteichs (bisher: 1 Speicherteich mit 13.500 m³ - geplant: insgesamt 2 Wasserbecken mit bis zu 70.000 m³)
  • Neuerrichtung einer Tal- und Bergstation (mit Shop, Skiverleih und Skischule sowie Funktionsräume und Gondelgarage)
  • Neuerschließungen
  • Rummelplatz (z.B. Skulptur "Holzpenis")
  • Seilbahn-/Skiliftförderung (Liftprojekt "Grünten": 6,7 Millionen EUR voraussichtliche Fördersumme)
  • Silvesterfeuerwerk (Almen und Hütten sowie Gipfel)
  • Sommerbetrieb (Berg- bzw. Freizeiterlebnis)
  • Unterflussschächte für Schneekanonen (bisher: 29 - geplant: + 37 - insgesamt: ca. 65)
  • Vorhabenbezogener Bebauungsplan (Grüntenhütte, Gemeinde Rettenberg)
  • Walderlebnisbahn (ursprünglich geplant: „Rollglider-Anlage“, Gesamtlänge: ca. 3.000 Meter, von Berg- zu Talstation - endgültiger Verzicht!)
  • Weitere Parkplätze (bisher: 400-450 - geplant: ca. 650 = Widerspruch zum Öffentlichen Personennahverkehr!)
  • Weitere Schneekanonen (früher: 6 - aktuell: 12)
  • Winter-Kinderland (mit „Pistentaxi“ und Zauberteppich - Mittelstation)

 

* Drucksache Nr. 18/5306 vom 24.01.2020

Seilbahnförderung und künstliche Beschneiung in Bayern

hier: Landkreis Oberallgäu

Seit 2009 wurden insgesamt 27 Anlagen zur künstlichen Beschneiung erweitert bzw. neu errichtet, davon:

Erweiterung bestehender Anlagen in 24 Fällen

Errichtung von neuen Anlagen in 3 Fällen

In den letzten zehn Jahren (Stand: 24.1.2020) hat sich die künstlich beschneite Fläche wie folgt entwickelt:

Erweiterung um insgesamt ca. 115 ha

Die künstlich beschneite Fläche verteilt sich wie folgt:

Ca. 60 Prozent der Gesamtfläche entfallen auf die Schutzzone A des Alpenplans

Rund 35 Prozent auf die Schutzzone B

Der Rest liegt außerhalb des Alpenplans

 

Quelle (20.12.2020):

https://www.bayern.landtag.de/parlament/dokumente/drucksachen/?q=Seilbahnf%C3%B6rderung+und+k%C3%BCnstliche+Beschneiung+in+Bayern&dknr=&ist_basisdokument=off&sort=date&anzahl_treffer=20&wahlperiodeid%5B%5D=18&erfassungsdatum%5Bstart%5D=&erfassungsdatum%5Bend%5D=&dokumentenart=Drucksache

 

** Die Zahlenangaben zum geplanten Bauprojekt „Grünten BergWelt“ habe ich dem Internet bzw. den Medien (seit 3.5.2019 - heute) entnommen. Sie sind teilweise (noch) widersprüchlich. Für verbindliche Angaben zur Aktualisierung bin ich dankbar.

Förderung und Unterstützung

Ich denke, beim bzw. im Landschaftsschutzgebiet „Grünten“ (mit seinen zahlreichen, kartierten Alpenbiotopen) sollten folgende Maßnahmen bzw. Vorhaben gefördert und unterstützt werden:

  • Abbau der alten, dieselbetriebenen Anlagen (Sesselbahn, Skilifte) mit Renaturierung (siehe hierzu auch das Renaturierungsbeispiel "Gschwender Horn")
  • Alp- und Landwirtschaft
  • Alpenbiotopkartierung
  • Aufwertung, Erhaltung, Pflege, Sicherung und Wiederherstellung des Landschaftsschutzgebiets "Grünten"
  • Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
  • Bürgerbeteiligung (Information, Konsultation und Mitgestaltung)
  • Dörfliche Gastronomie- und Beherbungsbetriebe
  • Einbeziehung und Weiterentwicklung des „Tourismuskonzepts für den Grünten“ (von Hubert Müller, Crealpin GmbH, Sonthofen)
  • Einzelhandel im Dorf
  • Erhalt der artenreichen Lebensräume
  • Erholungsqualität des gesamten Grüntengebiets
  • Errichtung von Lehrpfaden (z.B. Alpenbiotope, Alpwirtschaft, Landschaft, Natur, Tiere, Wald)
  • Ersatzlose Beseitigung des Gipfellifts mit Renaturierung (siehe hierzu: "Alpenbiotopkartierung" und "FFH-Gebiet Grünten")
  • Gebirgs-, Heimat- und Wandervereine
  • Geordneter Winterbetrieb (Rodler, Skifahrer, Schneeschuh- und Skitourengeher, Winterwanderer)
  • Gewichtung und Wahrnehmung der ideelen Werte des gesamten Grüntengebiets
  • Landschaftspflegeverbände
  • Landschafts-, natur- und umweltverträgliches Gesamtkonzept mit allen Beteiligten
  • Managementplan zum FFH-Gebiet „Grünten“
  • Modernisierung und Sanierung der restlichen Anlagen (Sesselbahn, Skilifte - am Bestand orientiert, mit Elektroantrieb)
  • Neuerrichtung der Grüntenalpe (laut früherem Hüttenwirt Norbert Zeberle: 52 Innen- und 150 Außenplätze = 202 Plätze* sowie 2x 6 Betten und 2x 15 Schlafplätze) entsprechend § 35 Baugesetzbuch (u. a. am Bestand orientiert, an gleicher Stelle, gleichartig, bei gleicher Nutzung) mit Gastronomiebetrieb und Beherbergungsmöglichkeiten
  • Neuorganisation und Sanierung des Wanderwegenetzes **
  • Ringbus Alpsee-Grünten
  • Vernetzung des gesamten Grüntengebietes, des Großen Waldes, der Deutschen Alpenstraße und des Wertachtales (Gemarkungen Bad Hindelang, Burgberg im Allgäu, Rettenberg, Sonthofen, Unterjoch und Wertach)

und

  • Entscheidungen und Maßnahmen nur mit Zustimmung aller Grundstückseigentümer
  • Transparenz des Verwaltungshandelns (hier: Gemeinde Rettenberg, Landratsamt Oberallgäu) durch eine aktive und kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

sowie

 

* Die Zahlenangaben habe ich dem Internet bzw. den Medien (seit 3.5.2019 - heute) entnommen. Sie sind teilweise (noch) widersprüchlich. Für verbindliche Angaben zur Aktualisierung bin ich dankbar.

 

** Zur Aussage

„Das Grüntenprojekt ermöglicht endlich einen gelenkten Tourismus“

und zur Bildergalerie

"Die Folgen von ungelenktem Tourismus der letzen 50 Jahre"

frage ich mich, was die anderen, allgäuer Tourismusorte und deren Grundstückseigentümer und Vereine - oft ehrenamtlich - geleistet haben und leisten, damit die vielen, im Allgäu willkommenen Gäste - auf sorgfältig in Stand gehaltenen Pfaden und Wegen - die Berge, die Landschaft und die Natur genießen können.

Wobei Skiabfahrtsflächen all dies erschweren.

Interner Link:

Schützt den Grünten: Aktueller Stand - 2021

(ab 1. Januar 2021)

Meine erste Bergtour auf den Grünten

Aufnahmezeit: Herbst 1978

Ein Appell von Reinhold Messner: Rettet die Berge

(Buchempfehlung)

„… das Projekt „Grünten BergWelt“ scheint wieder ein Versuch zu sein, die Berge zu inszenieren. Das Gegenteil sollten wir tun: beruhigen, entschleunigen, die Wildnis schützen.“

Reinhold Messner

Kontakt

Robert Wörz

 

Allgäuer Auszeit-, Labyrinth- und Wegbegleiter

 

Hintere Gerbergasse 19

87700 Memmingen/Allgäu

 

Telefon: 0175 / 9724044

eMail: allgaeuerwegbegleiter@web.de

Anfrage

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